Traumatherapie

Was ist ein Trauma?

In der Psychologie bzw. Psychotherapie spricht man von einem Trauma, wenn die Seele durch eine belastende Situation oder ein Ereignis verletzt ist – oft so tief, dass ihr die Verarbeitung der Situation sehr schwerfällt. In vielen Fällen gehen Traumata mit körperlichen Symptomen einher – selbst dann, wenn das auslösende Ereignis keine „klassischen“ körperlichen Verletzungen (Wunden, Brüche etc.) verursacht hat.

Es gibt keine Vorgabe, welche Erlebnisse Traumata verursachen können.
Das Leben ist einzigartig – so wie Sie!

Neben Gewalterfahrungen, lang anhaltender Vernachlässigung, Unfällen, sexuellem Missbrauch oder dem Tot von geliebten Menschen, sind es oftmals auch „alltäglichere“ Situationen wie z. B. der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Trennung, Stürze oder auch Konflikte in der Familie, die ein Trauma in uns auslösen. Aber nicht selten sind uns die Ursachen, die zu einem Trauma geführt haben, gar nicht mehr bewusst. Und auch das, was wir „nur“ als Außenstehende miterleben, kann eine Traumatisierung hervorrufen.

Im Rahmen einer Traumatisierung verfestigen sich die seelischen und körperlichen Reaktionen auf die für uns bedrohliche Situation. Während sie in der jeweiligen Situation hilfreich oder sogar lebensnotwendig waren, beinträchtigen sie im Anschluss unsere Lebensqualität.

Was sind häufige Symptome und Folgen aufgrund traumatischer Erlebnisse?

  • Gefühle, Gedanken und Reaktionen sind nicht mehr im Gleichgewicht, wir spalten Teile unserer Gefühls- und Gedankenwelt ab
  • Schlaflosigkeit
  • Ängste / Angst- oder Panikattacken
  • Überhöhte Wachsamkeit
  • Innere Unruhe
  • Hohe Reizbarkeit
  • Bindungs- und Beziehungsprobleme
  • Bedürfnis, immer etwas zu tun zu haben
  • Erschöpfung
  • Wiedererleben des traumatischen Erlebnisses in Form von Bildern, Gefühlen (Flashbacks) sowie das Meiden von Situationen, die einen Flashback hervorrufen können
  • Verlust an Lebensfreude
  • Soziale Isolation, Rückzug und Vereinsamung

Traumatherapie in meiner Praxis in Bad Nauheim

Ziele der Traumatherapie sind,

  • dass Sie einen gesunden Umgang mit den Gedanken und Gefühlen bezüglich der erlebten Situation finden,
  • das Erlebte auf allen Ebenen annehmen (z. B. Anerkennen, dass einem Unrechtes widerfahren ist) und integrieren können
  • und so wieder heraus aus der „Starre“ ins Handeln kommen.

Im allerersten großen Schritt geht es meist darum, Sie zu stabilisieren und Ressourcen zu stärken, die Sie für Bewältigung eines Traumas benötigen. Das können beispielsweise Entspannungsmethoden und Atemtechniken sein.

Erst im Anschluss widmen wir uns sehr behutsam – und nur solange es sinnvoll ist – dem konkreten Ereignis sowie den damit verbundenen Gefühlen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie unterstütze ich Sie mit verschiedensten Techniken der Traumatherapie und möchte Ihnen einen sichereren Raum zur Verfügung stellen, in dem Sie sich öffnen können und Halt erfahren. ­­­

Die Dauer eine Traumatherapie ist sehr individuell.

Allgemeine Informationen zu den Abläufen in meiner Praxis sowie zu den Kosten finden Sie hier.

Wichtig:

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einer Heilerlaubnis. Ich bin keine psychologische Psychotherapeutin mit Approbation und ich gebe keine Heilversprechen ab.

Insbesondere im Bereich der Traumatherapie kann eine ärztliche bzw. medizinische Versorgung notwendig sein.