Kognitive Verhaltenstherapie

„Da ist mehr auf der Oberfläche, als unsere Augen sehen können.“
Aaron Beck, Psychotherapeut & Psychiater

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine moderne Form der Psychotherapie. Sie setzt bei unserer individuellen Wahrnehmung und unseren persönlichen Einstellungen, Gedanken sowie Meinungen an. Im Fokus steht jeweils die Wechselwirkung von Gedanken, Gefühlen und unserem Verhalten.

Die Kognitive Verhaltenstherapie gibt uns Raum, unsere individuelle Perspektive auf bestimmte Aspekte unseres Lebens oder auch unsere Probleme zu reflektieren.

Für die Kognitive Verhaltenstherapie braucht es den Mut, sich selbst zu erkennen und zu verstehen. Doch es kann sich lohnen!

Problematische Gedankenmuster bzw. Überzeugungen, die wir uns im Laufe unseres Lebens angeeignet haben, lassen sich erkennen und korrigieren. Unsere Wahrnehmung verändert sich.

Mit der neuen Sicht auf unsere Probleme dürfen sich Gefühle transformieren. Wir erhalten die Chance, neue Lösungswege und alternative Verhaltensweisen zu erarbeiten.

Kognitive Verhaltenstherapie: Veränderung im Hier und Jetzt

Wie wir uns selbst, andere und das Geschehen um uns beurteilen, wie wir darüber denken und wie wir reagieren, wird durch die Erfahrungen unserer Vergangenheit beeinflusst.

Allerdings müssen wir nicht in die Vergangenheit zurückgehen und die schmerzlichen Erfahrungen erneut durchleben, um unsere Denkmuster und damit auch unsere Gefühlswelt und unser Verhalten positiv auszurichten. Stattdessen sehen wir in der Kognitiven Verhaltenstherapie genau hin, welche destruktiven Denkmuster wir entwickelt haben und warum wir im Hier und Jetzt an diesen festhalten.

Grundannahme der Verhaltenstherapie ist: Wie wir Menschen uns verhalten, ist erlernt – und dementsprechend kann unser Verhalten auch wieder verändert bzw. neu gelernt werden.

So werden Sie von mir in meiner Praxis in Steinfurth / Bad Nauheim begleitet

Zu Beginn unserer gemeinsamen Arbeit schildern Sie mir Ihr individuelles Problem und – sofern bereits bekannt – Ihr persönliches Ziel, mit dem Sie zu mir kommen. Ich informiere Sie dann kurz über die Methoden, mit denen ich Sie bei der Bewältigung Ihres Problems und beim Erreichen Ihrer Ziele unterstützen kann. Sie müssen sich nicht aktiv für eine Methode entscheiden – diese fließen einfach ein, wo es sinnvoll ist.

In der kognitiven Verhaltenstherapie kommen u. a. folgende Techniken zum Einsatz:

  • Kognitive Techniken, wie das Sammeln und Aufzeichnen automatisierter Gedanken und das Argumentieren gegen diese – mit dem Ziel, problematische Gedankenmuster zu identifizieren und Alternativen zu entwickeln
  • Entspannungstechniken
  • Systemische Elemente, um Einflüsse durch die Familie und das Umfeld zu erfassen
  • Trainieren von Kompetenzen / neuen Verhaltensweisen

Wichtig: Ich begleite Sie im Erkennen und Verändern von Gedankenmustern, Gefühlen und Verhaltensweisen. Dabei gibt es keine „falschen“ oder „richtigen“ Gedanken und Gefühle. Jeder Gedanke und jedes Gefühl ist in Ordnung und darf sein. Diese werden – ebenso wie Ihr Verhalten – nicht von mir bewertet. Sie entscheiden, aufgrund Ihrer Erkenntnisse aus den therapeutischen Sitzungen, welche Gedankenmuster Sie als problematisch erleben und als Ausgangspunkt für Ihren Veränderungsprozess nutzen möchten.

Bei welchen Problemen kommt die Kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz?

  • Belastende Ängste bzw. Angst- und Panikstörungen
  • Große Unzufriedenheit in verschiedenen Bereichen des Lebens
  • Große innere Wut
  • Eifersucht
  • Partnerschafts- und Kommunikationsprobleme
  • Negatives Selbstbild / starke Selbstkritik
  • Schlafstörungen
  • Überforderung 

Generell lässt sich diese Form der Psychotherapie dann verwenden, wenn Sie konkrete Verhaltensweisen verändern möchten, jedoch auf innere Widerstände stoßen.

Überdies kann die Kognitive Verhaltenstherapie Sie im Umgang mit Schmerzen und schweren Erkrankungen unterstützen.

Allgemeine Informationen zu den Abläufen in meiner Praxis in Steinfurth / Bad Nauheim sowie zu den Kosten finden Sie hier.

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen,
sondern die Meinung, die wir über diese Dinge haben.“
Epiktetos, griechischer Philosoph